HIER WIRD ZUKUNFT erdacht

Flexibel ausgestattet, kaum fest verbaute Versuchsstände: Im Forschungszentrum des Innovationslabors können sich eine Vielzahl autonomer Akteure ad-hoc und dezentral gesteuert zu temporären Verbänden zusammensetzen, um gemeinsam logistische Dienstleistungen zu erbringen.

01 Strategische Ausstattung

Die strategische Ausstattung orientiert sich an zwei Themen, die in der Logistikforschung in den kommenden Jahren und Jahrzehnten von hoher Relevanz sein werden: Lokalisierung und drahtlose Kommunikation. Dazu sind in der Halle vier Systeme installiert:

  • ein optisches State-of-the-Art-Lokalisierungssystem mit passivem Infrarot-Tracking und Hightech-Kameras, das die Abbildung dreidimensionaler Bewegungen von Menschen, Maschinen und Objekten submillimetergenau in Echtzeit ermöglicht.
  • ein verteiltes Funkmesssystem (Distributed RF measure­ment system), das Messungen über das dreidimensionale Verhalten drahtloser Kommunikationstechniken erlaubt.
  • ein System, das auf einer flurintegrierten optischen und funkbasierten Matrix aus Lokalisierungsmarkern beruht und zur Untersuchung innerbetrieblicher Lokalisierungsansätze dient.
  • ein System aus optischen Markern an vertikalen Oberflächen, die zur Lokalisierung, insbesondere im Bereich Augmented Reality, verwendet werden können.

02 Versuchssysteme

Die Versuchssysteme unterstreichen verschiedene Aspekte der strategischen Ausstattung und können Besuchern über Bildschirme vorgeführt werden. Dazu gehören:

  • mobile Regale, die durch Transportroboter bewegt werden,
  • Transportdrohnen,
  • die rollende Transportdrohne »Bin:Go«,
  • verschiedenste IoT-Devices, z. B. intelligente Behälter, Smart Labels sowie Wearables & Mobile Devices.

03 Ergänzende Hardware

Ein High-Performance-Computing-Cluster, das mit grafischen Prozessoreinheiten (GPUs) auf dem neuesten Stand der Technik ausgestattet ist, wird für Versuche im Rahmen des Echtzeit-Computings und der Simulation verwendet. Die Vielzahl an (Bewegungs-)Daten von Menschen, Regalen, Transportdrohnen etc. kann so in Echtzeit berechnet werden, um verschiedene Szenarien der Mensch-Maschine-Interaktion zu untersuchen.