Guten Morgen, Kollege Roboter

Die Arbeitswelt der Zukunft ist die Social Networked Industry. Intelligente Geräte wie Datenbrillen oder Tablets ermöglichen es den Beschäftigten zunehmend, mit intelligenten und vernetzten Maschinen zu interagieren. So entstehen in der Arbeitswelt soziale Netzwerke, die Mensch und Technik in neuartiger Weise miteinander verbinden, und im Ergebnis eine sozial vernetzte Industrie. Diese Social Networked Industry braucht den Menschen und dient dem Menschen. Vor diesem Hintergrund werden im Innovationslabor Hybride Dienstleistungen in der Logistik digitale Technologien entwickelt, die Menschen sinnvoll unterstützen, ihre Produktivität und ihre Zufriedenheit steigern. Alle technischen Entwicklungen werden dabei stets mit neuesten arbeitssoziologischen Erkenntnissen abgeglichen.

01 Social NETWORKS

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist im privaten Bereich heute eine Selbstverständlichkeit. Soziale Netzwerke ermöglichen den Menschen einen schnellen Informationsaustausch und steigern die Flexibilität. Sie bieten die Chance, die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen (besser) zu organisieren. Doch wie können sich Mensch und Maschine in digitalen Netzen verstehen und unterstützen? Im Rahmen des Innovationslabors wird ein Prototyp für eine Social Network Platform entwickelt, die Menschen, Smart Devices und IT-Systeme miteinander vernetzt und deren Kommunikation ermöglicht. Eine wesentliche Rolle spielen dabei unter anderem Fragen zu den Verantwortlichkeiten und Kontrollmöglichkeiten von Prozessen, der Reichweite manueller Eingriffe oder auch der Erfassung und Weitergabe sensibler Daten.

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02 ASSISTENZSYSTEME UND SMART DEVICES

Industrie 4.0 geht mit immer komplexeren Systemstrukturen und großen Datenmengen einher. Beides stellt hohe Ansprüche an die Integration des Menschen in automatisierten Umgebungen. Der Mensch benötigt zum einen auf ihn abgestimmte Informationen zur Unterstützung seiner Arbeit und zum anderen einen Überblick über die unterschiedlichen Abläufe und Prozesse, auf die er steuernd zugreifen soll. Doch wie werden Informationen in der Social Networked Industry zukünftig dargestellt und ausgetauscht? Im Rahmen des Innovationslabors entsteht eine Gesamtlösung für die individualisierte und adaptive Mensch-Technik-Interaktion. Dazu gehören Ortungssysteme, die z. B. eine gefahrlose Zusammenarbeit von Mitarbeitern mit autonomen Transportrobotern und Drohnen ermöglichen und einen wichtigen Beitrag zur Arbeitssicherheit leisten, sowie grundlegende Konzepte zur Kontextermittlung und Benutzeridentifikation.

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03 Mensch-Technik-Interaktion

Die steigende Autonomie cyberphysischer Systeme beginnt die klassische Hierarchie zwischen Mensch und Technik aufzuweichen. Aus der steuernden Kontrolle des Menschen über die Maschinen und andere Technikkomponenten entsteht im Zuge der vierten industriellen Revolution ein interaktives Miteinander aus autonom agierenden Parteien. Doch wie soll das Zusammenwirken von Mensch und Technik in der Logistik zukünftig erfolgen? Im Innovationslabor werden interaktive Arbeitssysteme entwickelt, in denen Menschen und Technikkomponenten logistische und produktionstechnische Aufgaben in einem sozialen Netzwerk bewältigen. Wesentliche Schwerpunkte liegen in einer funktional sicheren und ergonomischen Gestaltung physischer Benutzerschnittstellen von autonomen Technikkomponenten wie Leichtbaurobotern und Fahrerlosen Transportsystemen.

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04 Digitale Gestaltung

Zukünftig werden Menschen, Maschinen und IT in hochflexiblen soziotechnischen Netzwerke, die sich einem immer hochfrequenter schwankenden individuellen Markt dynamisch und ad hoc anpassen, ebenso hochflexible hybride Dienstleistungen erbringen. Permanenter Wandel wird der Normalzustand werden. Doch wie müssen neue agile Gestaltungs- und Realisierungsprozesse für zukünftige Logistiksysteme aussehen, damit die Flexibilisierungspotenziale hybrider Dienstleistungen genutzt werden können? Im Innovationslabor entsteht dazu ein Konzept zum Monitoring, zur (Um-)Planung und Realisierung zukünftiger Logistiksysteme. Zentrale Instanz ist der »Digitale Zwilling« als digitales Abbild des Logistiksystems. Dieser soll so gestaltet werden, dass die Daten automatisiert in ein Simulationsmodell überführt werden können. Szenarien, wie z. B. das wahrscheinliche zukünftige Verhalten des Systems, können dann ad hoc bewertet werden.

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